Wohnen in Vila-real: Tradition und Innovation mit CLT von Xilonor

Lacol: Kooperative Architektur und Engagement für den ökosozialen Wandel
Lacol ist eine 2009 im Stadtteil Sants (Barcelona ) gegründete Architektengenossenschaft. Ziel dieser Organisation ist es, „durch Architektur, Genossenschaften und Partizipation eine gemeinschaftliche Infrastruktur für ein nachhaltiges Leben zu schaffen als wichtiges Instrument für den ökosozialen Wandel“. Daher verfolgen ihre Projekte einen übergreifenden Ansatz in den Bereichen Förderung, Planung, Bau und Umweltmanagement.

Eines der bekanntesten Beispiele ist La Borda (Barcelona, 2018). Es handelt sich um das Vorzeigeprojekt des Studios und damals um das höchste Wohngebäude aus Holz in Spanien (6 Stockwerke). Das Projekt zeichnet sich außerdem durch die Verwendung passiver Architektur und einen geringen CO2-Fußabdruck dank der Brettsperrholzkonstruktion (CLT) aus. Das und vieles mehr machten ihn zum Gewinner des Mies van der Rohe Emerging Artist Award 2022. Weitere anerkannte Werke von Lacol sind La Balma (Poblenou) oder Coopolis (Can Batlló).

La Sequieta: Ein generationsübergreifendes Passivhaus im historischen Zentrum von Vila-real
Neben diesen renommierten Projekten in der katalanischen Hauptstadt hat Lacol auch andere Arten von Projekten realisiert, wie zum Beispiel das Haus „La sequieta“ in Vila-real, ein Einfamilienhaus, das dem gleichen Prinzip folgt, das sie auch bei anderen größeren Projekten anwenden: dass sowohl der Bau als auch die anschließende Nutzung des Hauses die Umweltbelastung (Material und Energie) so gering wie möglich halten.

Es handelt sich um ein Einfamilienhaus, in dem drei Generationen der Familie gemeinsam in der Küche leben können, und dessen Design maximale Flexibilität für die Zukunft ermöglicht. Die Fassade wurde erhalten, um das städtebauliche Ensemble nicht zu verändern, und Lacol hat bei der Planung des Projekts auch an den Komfort gedacht, insbesondere bei hohen Temperaturen.

Hybridbauweise: Verdichtete Lehmwände und CLT-Platten
Um dies zu erreichen, haben sie sich für eine vertikale Konstruktion aus verdichteten Lehmsteinwänden und eine horizontale Konstruktion aus gerippten CLT-Platten mit Massivholzbalken entschieden. Darüber hinaus haben wir das Haus mit Kalkmörtel und Kork für die Fassaden und Hanffasern für das Dach isoliert.

Die Vorteile von CLT: Dekarbonisierung, Effizienz und Trockenmontage
Die Wahl von CLT ist nicht nur ästhetisch begründet, sondern spiegelt direkt Lacols Philosophie des umweltschonenden Bauens und der Materialethik wider. Im Gegensatz zu herkömmlichem Beton oder Stahl speichert Holz Kohlenstoff, anstatt ihn bei seiner Herstellung in großen Mengen freizusetzen. Darüber hinaus handelt es sich um einen erneuerbaren, industriell hergestellten und ökologisch unbedenklichen Werkstoff, der mit dem in der Studie propagierten ökosozialen Wandel im Einklang steht.

Da es sich zudem um industriell gefertigte, in der Werkstatt zugeschnittene Platten handelt, lassen sich CLT-Bodenplatten schnell vor Ort montieren. Dadurch werden der Wasserverbrauch, die Abfallmenge und die Störungen im historischen Zentrum von Vila-real reduziert.

Xilonor CLT: Lokales Holz und lokale technische Unterstützung
Konkret hat sich Lacol für CLT von Xilonor entschieden, einem Unternehmen mit Sitz in Coirós (A Coruña), das das erste CLT-Werk in Galicien eröffnete, um die Verwendung dieses Materials zu fördern und sich als Maßstab für den Holzbausektor der Iberischen Halbinsel zu etablieren. Neben der Fertigung aus galicischer Kiefer verfügt Xilonor über ein technisches Büro, das Architekturbüros, Bauunternehmen usw. bei der Durchführung ihrer Projekte berät.

Kategorie: Living
Anwendung: Struktur
Materialien: CLT Xilonor
Bauträger: OCN Group
Industrie: Fustea

Ort
  • Vila-real, Castellón
Jahr
  • 2025
Planer
  • Lacol

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